Zwischen Wolken und Werkstatt: Unser Weihnachtsfliegen
- Timothy Höfele
- 25. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Vom 20. bis zum 22. Dezember kamen wir in Reinsdorf zum ersten mal zum Weihnachtsfliegen zusammen. Kurz vor Weihnachten bot sich damit noch einmal die Gelegenheit, gemeinsam Zeit am Flugplatz zu verbringen und das Jahr in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen.

Der Samstag war der einzige Tag, an dem das Wetter Flugbetrieb zuließ. Am Morgen trafen sich alle am Platz, besprachen den Tagesablauf und bereiteten gemeinsam den Flugbetrieb vor. In der kalten Winterluft wurden das Flugzeug aus der Halle geschoben, kontrolliert und startklar gemacht.


Während des Fliegens lag eine besondere Stimmung über dem Platz. Die ruhige Winterluft und die klare Sicht machten die Flüge zu etwas Besonderem. Zwischen den Starts wurde immer wieder am Feuer Halt gemacht. Dort wärmte man sich auf, kam ins Gespräch oder beobachtete einfach das Geschehen am Start.

Nach dem Ende des Flugbetriebs wurde gemeinsam aufgeräumt und der Tag abgeschlossen. Am Abend ging es in gemütlicher Runde weiter: Es wurde zusammen gegessen, der Tag noch einmal durchgesprochen und später Brettspiele gespielt.

An den folgenden Tagen ließ das Wetter keinen weiteren Flugbetrieb zu. Dennoch bleibte man weiter am Platz. Die Winterwartung wurde gemeinsam angegangen, Flugzeuge gepflegt und Hauben poliert.

Nach dem Weihnachstfliegen trafen sich einige von uns noch einmal, diesmal nicht am Flugplatz, um gemeinsam Schlittschuh zu fahren. Nicht alle konnten dabei sein, doch die, die kamen, hatten sichtlich Spaß.
Am Ende blieb ein Weihnachstfliegen in Erinnerung, das vielleicht nur einen Flugtag bot, dafür aber umso mehr Zusammenhalt. Das Weihnachtsfliegen in Reinsdorf war ein gelungener Jahresabschluss, geprägt von gemeinsamen Momenten, Wärme trotz Kälte und echter Vereinsatmosphäre.
Nun schauen wir auf ein in vielerlei Hinsicht erfolgreiches Weihnachtsfliegen zurück. Nicht nur, weil wir die Wartung mit Vereinsleben verbinden konnten und gleichzeitig wieder einmal das vermisste Gefühl eines Fluglagers erlebten, sondern auch, weil diese wenigen Flüge Kraft tankten, für die weitere Winterpause.
Allem in allem war das der perfekte Start einer neuen Tradition und wir hoffen auf ähnlich gutes Wetter die nächsten Jahre.


